Viele erfahrene Führungspersönlichkeiten kommen an einen Punkt, an dem sich ihre Rolle verändert – ohne dass sich Titel oder Position ändern.
Die Fragen werden andere. Die Gespräche auch.
Und die Wirkung entsteht nicht mehr dort, wo sie früher lag. Nicht, weil etwas fehlt.
Sondern weil Erfahrung in einen neuen Kontext tritt.
Was mir aktuell in Gesprächen immer wieder begegnet
Sätze wie:
„Ich bin in viele Themen involviert – aber nicht dort, wo wirklich entschieden wird.“
„Meine Erfahrung ist gefragt, aber mein Beitrag bleibt unscharf.“
„Ich spüre, dass der nächste Schritt anders ist – aber ich weiß nicht, wie ich mich darauf vorbereite.“
Das sind keine klassischen Karrierefragen.
Es sind Fragen von Verantwortung auf einer anderen Ebene.
Board-Readiness ist kein Karriereschritt
Board-Readiness ist kein logischer nächster Schritt auf einer Laufbahn. Sie ist ein Rollenwechsel.
Von Verantwortung im System zu Verantwortung für das System.
Auf Entscheidungsebene geht es nicht um Umsetzung. Es geht um Einordnung, Abwägung und Urteilskraft.
Nicht: Was kannst du leisten?
Sondern: Wofür übernimmst du Verantwortung?
Warum viele diesen Übergang zu spät adressieren
Oft wird Board-Readiness erst dann zum Thema, wenn ein Mandat konkret wird. Oder wenn jemand von außen fragt.
In der Praxis zeigt sich: Dann fehlt meist die innere Klarheit über die eigene Rolle auf Entscheidungsebene. Nicht aus Unsicherheit. Sondern weil dieser Rollenwechsel selten bewusst reflektiert wird.
Worum es bei Board-Readiness wirklich geht
Board-Readiness bedeutet, die eigene Erfahrung neu zu verorten:
- jenseits der bisherigen Funktion
- jenseits operativer Zuständigkeit
- im Kontext von Einfluss, Verantwortung und Vertrauen
Das lässt sich nicht beschleunigen. Und nicht inszenieren.
Es braucht Klarheit.
Und einen Raum, in dem diese Klarheit entstehen kann.
Einladung zur Einordnung
Wenn du merkst, dass sich dein Wirkungskontext verändert – und du diesen Übergang bewusst gestalten willst, dann beginnt Board-Readiness genau hier.
Im Board-Ready-Call geht es um eine strukturierte Standortbestimmung: um Einordnung, Perspektive und die Frage, wie deine Erfahrung auf Entscheidungsebene wirksam werden kann.
Kein Gespräch über Positionen oder nächste Schritte, sondern über Verantwortung, Rolle und Wirkung.

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